Satzung

§ 1 Name und Sitz

  1.  Der Verein fĂŒhrt den Namen „Freunde der Gesundheitsentwicklungshilfe fĂŒr Arondizuogu Afrika“.
  2.  Er fĂŒhrt nach Eintragung ins Vereinsregister den Namenszusatz „eingetragener Verein“ in der abgekĂŒrzten Form „e. V.“.
  3.  Der Verein hat seinen Sitz in MĂŒnchen.

§ 2 Zweck des Vereins

  1.  Zweck des Vereins ist die UnterstĂŒtzung des Gesundheitswesens, die Erhaltung eines Gesundheitszentrums, sowie die Gesundheitsbetreuung der Bevölkerung in der Diözese Okigwe in Nigeria.
  2.  Der Verein ist selbstlos tÀtig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  3.  Mittel des Vereins dĂŒrfen nur fĂŒr die satzungsgemĂ€ĂŸen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
  4.  Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhĂ€ltnismĂ€ĂŸige VerfĂŒgungen begĂŒnstigt werden.
  5.  Die TĂ€tigkeit des Vereins ist gemeinnĂŒtzig und nicht auf Gewinn gerichtet.

§ 3 VereinstÀtigkeit

Der Verein erfĂŒllt seine Aufgabe durch:

Finanzmittel Beschaffung und Weiterleitung an die Katholische Kirche in Okigwe – Nigeria, Projektpartner Rev. Fr. Dr. Josephat Nwankwo,  zur unmittelbaren und ausschliesslichen zweckgebundener Verwendung fĂŒr die Erhaltung des „Bavaria-Catholic-Specialist-Hospital“  und fĂŒr die Gesundheitspflege (z.B. Vorsorgeuntersuchungen an Schulen und KindergĂ€rten, Impfungen ) der Bevölkerung.

§ 4 Eintragung ins Vereinsregister

Der Verein soll ins Vereinsregister eingetragen werden.

§ 5 Mitgliedschaft

  1.  Mitglied kann jede voll geschĂ€ftsfĂ€hige natĂŒrliche und juristische Person werden.
  2.  Die Mitgliedschaft entsteht durch Eintritt in den Verein.
  3.  Die BeitrittserklÀrung ist schriftlich vorzulegen.
  4.  Es ist ein monatlicher Mitgliedsbeitrag zu zahlen, dessen Höhe bestimmt die Vorstandschaft.
  5.  Die MitgliedsbeitrÀge sind jeweils bis zum 31. Dezember eines Jahres zu bezahlen.
  6.  Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereins nach KrĂ€ften zu fördern und die Vereinssatzungen und BeschlĂŒsse zu beachten.

§ 6 Beendigung der Mitgliedschaft

  1.  Die Mitglieder sind zum Austritt aus dem Verein berechtigt.
  2.  Der Austritt ist unter Einhaltung einer KĂŒndigungsfrist von 4 Wochen zum Schluss eines Kalenderhalbjahres zulĂ€ssig.
  3.  Der Austritt ist dem Vorstand schriftlich zu erklĂ€ren. Zur Einhaltung der KĂŒndigungsfrist (Absatz 2) ist rechtzeitiger Zugang der AustrittserklĂ€rung an ein Mitglied des Vorstandes erforderlich.
  4.  Die Mitgliedschaft endet automatisch mit dem Tod des Mitgliedes.

§ 7 Streichung der Mitgliedschaft

  1.  Ein Mitglied scheidet außerdem mit Streichung der Mitgliedschaft aus dem Verein aus.
  2.  Die Streichung der Mitgliedschaft erfolgt, wenn das Mitglied mit 12 fortlaufenden MonatsbeitrĂ€gen im RĂŒckstand ist und diesen Betrag auch nach zweimaliger schriftlicher Mahnung durch den Vorstand nicht innerhalb von 3 Monaten von der Absendung der Mahnung an voll entrichtet.
  3.  In der Mahnung muss auf die Streichung der Mitgliedschaft hingewiesen werden

§ 8 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind:

der Vorstand (§ 9 der Satzung)

die Mitgliederversammlung (§§ 10 bis 14 der Satzung)

§ 9 Der Vorstand

  1.  Der Vorstand (§ 26 BGB) besteht aus dem Vorsitzenden, dem SchriftfĂŒhrer und dem Kassier.
  2.  Jedes Vorstandsmitglied ist einzelvertretungsberechtigt.
  3.  Der Vorstand wird durch Beschluss der Mitgliederversammlung auf die Dauer von 4 Jahren gewĂ€hlt. Die einfache Mehrheit genĂŒgt. Er bleibt bis zur nĂ€chsten satzungsgemĂ€ĂŸen Wahl im Amt. Eine Wiederwahl ist möglich.
  4.  Das Amt eines Mitgliedes des Vorstands endet bei seinem Ausscheiden aus dem Verein.
  5.  Der Vorstand nimmt folgende Aufgaben wahr:
  • a) Entscheidungen ĂŒber Maßnahmen und Veranstaltungen des Vereins;
  • b) Entscheidungen ĂŒber die Verwendung der vorhandenen Mittel;
  • c) Überwachung und Kontrolle aller VereinstĂ€tigkeiten auf Übereinstimmung mit Gesetz und Satzung;
  • d) Erstellen von Rechnungsabschluss fĂŒr jedes Kalenderjahr;
  • e) Aufnahme der Vereinsmitglieder;
  • f) MĂŒndlicher Rechenschaftsbericht an die Mitgliederversammlung;

§ 10 Einberufung der Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn es das Interesse des Vereins erfordert.

Die Mitgliederversammlung ist mindestens einmal jÀhrlich vom Vorstand einzuberufen.

§ 11 Form der Einberufung

  1.  Die Mitgliederversammlung ist vom Vorstand schriftlich unter Einhaltung einer Frist von 2 Wochen einzuberufen
  2.  Die Frist beginnt mit dem Tag der Absendung der Einladung.
  3.  Sie hat Ort, Zeit und Themen der zu behandelnden Tagesordnung zu enthalten.
  4.  Die Tagesordnung kann mit Beschluss der Mitgliederversammlung jederzeit abgeÀndert werden.

§ 12 Die Mitgliederversammlung

  1.  Der Mitgliederversammlung gehören alle Mitglieder des Vereins an.
  2.  Sie ist zumindest jedes Jahr vom Vorstand einzuberufen.
  3.  Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden geleitet.
  4.  Die Mitgliederversammlung nimmt folgende Aufgaben wahr:
  • a) Festlegung und Änderung der Satzungen des Vereins;
  • b) Wahl der Vorstandsmitglieder und RechnungsprĂŒfer;
  • c) Entlastung des Vorstands;
  • d) Auflösung des Vereins.

§ 13 BeschlussfÀhigkeit

BeschlussfĂ€hig ist jede ordnungsgemĂ€ĂŸ einberufene Mitgliederversammlung. In der Mitgliederversammlung sind alle anwesenden Mitglieder antragsberechtigt und stimmberechtigt. Ein Antrag gilt als angenommen, wenn die HĂ€lfte der anwesenden Mitglieder fĂŒr den Antrag gestimmt hat.

  1.  Abstimmungen und Wahlen werden offen durchgefĂŒhrt.
  2.  Auf Antrag von mindestens einem Viertel der anwesenden Mitglieder ist geheim abzustimmen und zu wÀhlen.

§ 14 Beurkundung der VereinsbeschlĂŒsse

  1.   Über der in der Versammlung gefassten BeschlĂŒsse ist ein Protokoll aufzunehmen.
  2. Das Protokoll ist vom Vorsitzenden der Versammlung zu unterschreiben.
  3.  Jedes Vereinsmitglied ist berechtigt, das Protokoll einzusehen.

§ 15 Auflösung des Vereins

  1.  Der Verein kann durch Beschluss der Mitgliederversammlung (vgl. § 12 Absatz d) aufgelöst werden.
  2.  Die Mitgliederversammlung hat ĂŒber die Liquidation zu beschließen.
  3.  Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegĂŒnstigter Zwecke fĂ€llt das Vermögen des Vereins an den Ludwig Missionsverein in MĂŒnchen, der es unmittelbar und ausschließlich fĂŒr die Ausbildung einheimischer Krankenschwestern in Afrika zu verwenden hat.